Veranstaltungskalender Sprengel

Aug 2017
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THEO denkt LOGISCH! THEA auch!

Ist schon Ostern?

Einfach mal gute Nachrichten sprechen lassen, das wollte ich gerne in diesen Gedanken. Schließlich steht Ostern vor der Tür. Ich habe mir Mühe gegeben: in den Internetsuchmaschinen „gute Nachrichten“...

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Karfreitag - Ein Feiertag ohne Remmidemmi

An Karfreitag erinnern sich die Christen in aller Welt an ein trauriges Ereignis: die Kreuzigung Jesu. Warum ist das trotzdem ein Grund zum Feiern?

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Minus mal Minus gibt Plus

So habe ich das früher in der Schule mal gelernt und es ging mir in dieser Woche durch den Kopf. Relativ sprachlos macht ja der aggressive Wahlkampf des türkischen Präsidenten Tayyip Erdogan.

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Etwas Heißes im Advent

„Nicht alles wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird!“ Mit diesen Worten trösteten sich viele Menschen nach der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA. Und in der Tat:

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Wo ist der liebende Gott?

Die Welt ist aus den Angeln gehoben. Die quälende Frage eines Martin Luthers nach dem liebenden Gott, dem Gott der gnädig ist mit uns Menschen, diese Frage stellen Menschen heute in ganz anderer Weis...

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Tageslosung

Der HERR wandte sich Israel wieder zu um seines Bundes willen mit Abraham, Isaak und Jakob und wollte sie nicht verderben, verwarf sie auch nicht von seinem Angesicht bis auf diese Stunde.
Gehört ihr Christus an, so seid ihr ja Abrahams Kinder und nach der Verheißung Erben.
Beginn der Neuzeit
Die Überwindung der Gegensätze zwischen dem lutherischen Hessen-Darmstadt und dem reformierten Hessen-Cassel

Im Dreißigjährigen Krieg führte der Gegensatz zwischen dem lutherischen Hessen-Darmstadt und dem reformierten Hessen-Cassel zu existenzbedrohenden ständigen kriegerischen Auseinandersetzungen:

Darmstadt unterstützte den katholischen Kaiser, Kassel die kaiserlichen Gegner. Der direkt ausgefochtene Bruderkrieg brachte über Hessen noch größeres Elend als über andere deutsche Staaten, so dass es über hundert Jahre dauerte, bevor die Kriegsschäden wieder ausgeglichen waren. 1627 dankte Moritz zugunsten seines ältesten Sohnes Wilhelm V. ab: Er war mit seiner Politik total gescheitert. Aber erst 21 Jahre später fand das furchtbare Morden und Brennen ein Ende: Im Frühjahr 1648 wurde in Kassel der Einigkeitsvertrag abgeschlossen, der den Erbstreit der beiden Hessen beendete und die Trennung besiegelte; im westfälischen Frieden des gleichen Jahres erhielt Hessen-Cassel die Abtei Hersfeld, einen Teil der Grafschaft Schaumburg (mit Rinteln) sowie die Zusicherung, dass das reformierte Bekenntnis als gleichberechtigt anerkannt werde. Wilhelm VI. (der Gerechte 1650 - 1663) versuchte, die inneren und äußeren Kriegsschäden zu heilen. Hierzu gehörten auch seine Bemühungen um den Pfarrerstand und um eine Annäherung zwischen Luthertum und Calvinismus. Im Kasseler Religionsgespräch (1661) konnte eine Einigung zwischen den reformierten Professoren der Universität Marburg und den lutherischen Professoren der Universität Rinteln erreicht werden. Im Abschlussbericht wird brüderliche Einigkeit und gegenseitige Duldung festgestellt sowie die jeweilige Gegenpartei anerkannt als "wahre Gliedmaße der Kirche und Mitgenossen des wahren seligmachenden Glaubens".

 

Der Unionsgedanke als Grundhaltung der kurhessischen Landeskirche
Diese Einigung wurde zwar von anderen lutherischen theologischen Fakultäten nicht anerkannt, begründete aber die vermittelnde Grundhaltung der kurhessischen Landeskirche. Sie ist ja bis heute vom Unionsdenken geprägt und hat den Gegensatz zwischen reformiertem und lutherischem Bekenntnis überwunden gemäß der Präambel unserer Grundordnung: Die Evangelische Kirche von Kurhessen- Waldeck " ist vor allem durch das Augsburgische Bekenntnis und die von ihm aufgenommenen altkirchlichen Symbole geprägt und in der Vielfalt der überlieferten Bekenntnisse der Reformation zu einer Kirche zusammengewachsen".