THEO denkt LOGISCH! THEA auch!

Ist schon Ostern?

Einfach mal gute Nachrichten sprechen lassen, das wollte ich gerne in diesen Gedanken. Schließlich steht Ostern vor der Tür. Ich habe mir Mühe gegeben: in den Internetsuchmaschinen „gute Nachrichten“...

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Karfreitag - Ein Feiertag ohne Remmidemmi

An Karfreitag erinnern sich die Christen in aller Welt an ein trauriges Ereignis: die Kreuzigung Jesu. Warum ist das trotzdem ein Grund zum Feiern?

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Minus mal Minus gibt Plus

So habe ich das früher in der Schule mal gelernt und es ging mir in dieser Woche durch den Kopf. Relativ sprachlos macht ja der aggressive Wahlkampf des türkischen Präsidenten Tayyip Erdogan.

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Etwas Heißes im Advent

„Nicht alles wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird!“ Mit diesen Worten trösteten sich viele Menschen nach der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA. Und in der Tat:

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Wo ist der liebende Gott?

Die Welt ist aus den Angeln gehoben. Die quälende Frage eines Martin Luthers nach dem liebenden Gott, dem Gott der gnädig ist mit uns Menschen, diese Frage stellen Menschen heute in ganz anderer Weis...

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Tageslosung

Quasimodogeniti (Wie die neugeborenen Kindlein. 1.Petrus 2,2)
So halte nun die Gebote des HERRN, deines Gottes, dass du in seinen Wegen wandelst und ihn fürchtest.
Seid niemandem etwas schuldig, außer dass ihr euch untereinander liebt; denn wer den andern liebt, der hat das Gesetz erfüllt.
Die Franken übernehmen die Oberherrschaft über die Chatten
Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck - Heimat der Chatten

Die Bezeichnung "Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck" nennt einen Bereich, den es auf staatlicher Ebene als einheitliche Größe nie gegeben hat. Verständlich wird die Bezeichnung durch die geschichtliche Entwicklung des nordhessischen Raums.

Bereits im 4. Jahrhundert übernahmen die Franken die Oberherrschaft über die Chatten. Dies erstaunt, wenn man die respektvolle Beschreibung der Chatten durch den römischen Schriftsteller Tacitus in der Germania liest: "Besonders kraftvolle Körper, feste Gliedmaßen, furchterregende Blicke, Energie und geistige Beweglichkeit sind den Chatten eigen. Im Vergleich zu anderen Germanen handeln sie mit Überlegung und Geschick. Sie erheben Auserlesene zu Führern und hören auf sie. Sie kennen die Schlachtordnung, wissen aber auch eine günstige Gelegenheit auszunutzen, ohne jedoch den Angriff zu überstürzen; den Tag teilen sie gut ein, und bei Nacht verschanzen sie sich. Sie wissen, Glück wankt, Tapferkeit besteht. Andere sieht man als Draufgänger, die Chatten als Krieger kämpfen. Raubzüge oder ungeplante Zusammenstöße sind bei ihnen selten."

Die Beherrschung durch den fränkischen Staat wird jedoch verständlich, wenn man bedenkt: Die Chatten waren durch die ständigen kriegerischen Auseinandersetzungen mit den Römern so geschwächt worden, dass sie sich auf ihre Kerngebiete in Niederhessen zurückziehen mussten. Hier blieben sie als selbstständige Volksgruppe erhalten und traten nicht mit der fränkischen Oberschicht zum Christentum über. Trotzdem lernten sie christliche Glaubensvorstellungen kennen durch ihre fränkischen Nachbarn und durch iroschottische Missionare, die im Hersfelder Raum und auf dem Büraberg in völliger Einsamkeit ihren asketischen Glauben lebten.