THEO denkt LOGISCH! THEA auch!

Minus mal Minus gibt Plus

So habe ich das früher in der Schule mal gelernt und es ging mir in dieser Woche durch den Kopf. Relativ sprachlos macht ja der aggressive Wahlkampf des türkischen Präsidenten Tayyip Erdogan.

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Etwas Heißes im Advent

„Nicht alles wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird!“ Mit diesen Worten trösteten sich viele Menschen nach der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA. Und in der Tat:

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Wo ist der liebende Gott?

Die Welt ist aus den Angeln gehoben. Die quälende Frage eines Martin Luthers nach dem liebenden Gott, dem Gott der gnädig ist mit uns Menschen, diese Frage stellen Menschen heute in ganz anderer Weis...

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Luther und der Nippes

In letzter Zeit flattert einem ganz schön viel Lutherwerbung ins (Pfarr-)Haus. Schon im Januar brachte kurzzeitig die Playmobilfigur Luther Höchstpreise bei Ebay und Berichterstattung im Radio. Jetzt...

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Die Würde des Menschen ist unantastbar!

Mit diesem Grundrecht beginnt das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. „Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ Für Glaubende liegt es auf der Hand:

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Tageslosung

Tu, was dir vor die Hand kommt; denn Gott ist mit dir.
Alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.
Das Wirken des Bonifatius
Benediktinerkloster in Fulda und Schlüchtern, Prämonstratenserkloster in Langenselbold

Die Früchte dieser stillen Arbeit erntete der angelsächsische Mönch Wynfrith. Er missionierte unter dem militärischen Schutz der fränkischen Kastelle Amöneburg (721 Klostergründung; Massentaufe in der Eder), Büraberg (723 Fällung der Donareiche und Massentaufe heidnischer Hessen) und Kesterburg...

( = Christenberg mit einer schon im 8. Jahrhundert bezeugten Kirche). Für seine Missionserfolge war der Schutzbrief des fränkischen Hausmeiers Karl Martell ebenso wichtig wie der of zielle Auftrag von Papst Gregor II. (er gab ihm den neuen Namen Bonifatius), im ostfränkischen Reich Heidenmission zu treiben. Die Abhängigkeit von Rom - viele Kirchengründungen dieser Zeit wurden Petrus, dem ersten Bischof von Rom, geweiht - beschleunigte eine umfassende kirchliche Organisation in den Missionsgebieten des Bonifatius. Er richtete die Bistümer Erfurt und Würzburg ein und für Hessen das Bistum Büraberg. Der erste Bischof auf dem Büraberg, der Angelsachse Witta, wurde aber schon bald gezwungen, als Chorbischof nach Mainz zu ziehen und seine Selbstständigkeit aufzugeben. Einen zweiten Bischof gab es nicht mehr; denn der Nachfolger des Bonifatius in Mainz, Bischof Lullus, verschmolz das Bistum Büraberg völlig mit dem Bistum Mainz. Dies bedeutete das Ende einer selbstständigen kirchlichen Organisation Nordhessens, was schwerwiegende politische Folgen hatte.

Klostergründungen auch in Fulda, Schlüchtern und Langenselbold

kloster schluechternDie Mainzer Erzbischöfe kämpften jahrhundertelang mit den allmählich erstarkenden hessischen Grafengeschlechtern um die Vorherrschaft in diesem Gebiet, worunter vor allem die Bauern und Bürger mit ihren Familien zu leiden hatten. Trotzdem gewann die Kirche an Einfluss. Viele Klöster entstanden; ihr kultureller, finanzieller und politischer Einfluss muss sehr hoch veranschlagt werden (Benediktiner z.B. in Fulda, Schlüchtern, Helmarshausen, Breitenau; Benediktinerinnen in Eschwege, Kaufungen; Prämonstratenser in Langenselbold, Germerode, Spieskappel, Kassel-Ahnaberg; Prämonstratenserinnen in Hachborn; Augustinerchorherrn in Kassel- Weißenstein und Arolsen).