THEO denkt LOGISCH! THEA auch!

Ist schon Ostern?

Einfach mal gute Nachrichten sprechen lassen, das wollte ich gerne in diesen Gedanken. Schließlich steht Ostern vor der Tür. Ich habe mir Mühe gegeben: in den Internetsuchmaschinen „gute Nachrichten“...

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Karfreitag - Ein Feiertag ohne Remmidemmi

An Karfreitag erinnern sich die Christen in aller Welt an ein trauriges Ereignis: die Kreuzigung Jesu. Warum ist das trotzdem ein Grund zum Feiern?

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Minus mal Minus gibt Plus

So habe ich das früher in der Schule mal gelernt und es ging mir in dieser Woche durch den Kopf. Relativ sprachlos macht ja der aggressive Wahlkampf des türkischen Präsidenten Tayyip Erdogan.

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Etwas Heißes im Advent

„Nicht alles wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird!“ Mit diesen Worten trösteten sich viele Menschen nach der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA. Und in der Tat:

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Wo ist der liebende Gott?

Die Welt ist aus den Angeln gehoben. Die quälende Frage eines Martin Luthers nach dem liebenden Gott, dem Gott der gnädig ist mit uns Menschen, diese Frage stellen Menschen heute in ganz anderer Weis...

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Tageslosung

Quasimodogeniti (Wie die neugeborenen Kindlein. 1.Petrus 2,2)
So halte nun die Gebote des HERRN, deines Gottes, dass du in seinen Wegen wandelst und ihn fürchtest.
Seid niemandem etwas schuldig, außer dass ihr euch untereinander liebt; denn wer den andern liebt, der hat das Gesetz erfüllt.

Tausende Menschen sind derzeit auf der Flucht. Erschöpft kommen Sie auch in Hanau und Umgebung an und sind froh ein Dach über dem Kopf zu haben. Sie haben lange Fluchtwege hinter sich. Viele sind übers Meer gekommen und haben unterwegs ihr Leben riskiert. Sie sehen keinen Ausweg mehr in ihrem Heimatland. Täglich begegnen uns Bilder von ihnen auf der Flucht. - Wie schön sind dann die Bilder, die eine überraschende Willkommenskultur in unserem Land zeigen. Menschen jeden Alters sind bereit, Hilfe zu leisten. Trotz aller Risiken, die diese Art von Völkerwanderung zurzeit in sich bergen mag, stehen Helferinnen und Helfer bereit, die ärgste Not der ankommenden Flüchtlinge abzumildern. Damit machen Sie auch den Politikern Mut mit praktischen und unkonventionellen Mitteln die ärgste Not zu lindern. Überall werden zurzeit Hallen, Zelte und Container aufgestellt. Der Mensch steht im Vordergrund und das ist gut so.

 

Aufgrund eigener Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus hat das Grundrecht auf Asyl in unserem Land eine hohe Bedeutung. Es braucht aber nicht nur das Papier, sondern Helfer, die ganz praktisch mit anpacken und mithelfen. Mir kam im Zusammenhang mit dem letzten Hilfsgütertransport unserer Kirche nach Rumänien ein Wort der Bibel in den Sinn: „Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen und den glimmenden Docht nicht auslöschen“ (Jesaja 42,3). Als wir vor 25 Jahren einen Aufruf in die Zeitung setzten, dass sich Rumänien am Abgrund befindet und Tausende von Menschen, vor allem die Waisenkinder leiden, da habe ich selbst eine Welle von Hilfsbereitschaft erlebt. Die Hilfe hat damals die Probleme nicht wirklich gelöst, aber die Menschen haben die Solidarität gespürt und Mut gefasst, mit neuen Ideen ihre Situation zu ändern. Immer noch gibt es viel Armut, aber alle spüren, es geht aufwärts. So mag es dem Volk Israel gegangen sein, als es in der Gefangenschaft in Babylon saß und plötzlich die leise Stimme eines Helfers (Knechtes) hörte: “ Es gibt Hoffnung. Es ist nicht aus.“ Womöglich hat das damals schon geholfen, denn der angekündigte Knecht bleibt merkwürdig im Dunkeln und bietet unterschiedlichen Interpretationen Raum. Eine ist, dass dieser Impuls schon genügte, weil sich die Vision von einer Welt des Friedens herumsprach und zum befreienden Handeln führte. Jesus hat in diesem Sinne gehandelt. Er baute auf Menschen, die Gottes Friedenswillen weiter tragen.

 

Deutschland zeigt sich zurzeit solidarisch. Das ist ein gutes Zeichen. Das gemeinschaftliche Helfen hat eine große Wirkung. Am morgigen Sonntag sind ab 14.00 Uhr unterschiedlichen Gruppen und Religionen zu einer Tafel der Toleranz vor dem Goldschmiedehaus eingeladen. Man kann ein Zeichen der Mitmenschlichkeit zu setzen, indem man miteinander ins Gespräch kommt. Schön, wenn Sie dabei wären?


Heinz Daume
Kirche am Limes (der Kirchengemeinden Großauheim und Großkrotzenburg)

 

 

 

Die Sakristei ist der Raum in einer Kirche, in welchem die für den Gottesdienst nötigen Gegenstände aufbewahrt werden. Die Paramente für den Altar, Kerzen, Kollektenbücher und manches mehr. Der Pfarrer, die Pfarrerin ziehen hier den Talar an.