THEO denkt LOGISCH! THEA auch!

Ist schon Ostern?

Einfach mal gute Nachrichten sprechen lassen, das wollte ich gerne in diesen Gedanken. Schließlich steht Ostern vor der Tür. Ich habe mir Mühe gegeben: in den Internetsuchmaschinen „gute Nachrichten“...

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Karfreitag - Ein Feiertag ohne Remmidemmi

An Karfreitag erinnern sich die Christen in aller Welt an ein trauriges Ereignis: die Kreuzigung Jesu. Warum ist das trotzdem ein Grund zum Feiern?

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Minus mal Minus gibt Plus

So habe ich das früher in der Schule mal gelernt und es ging mir in dieser Woche durch den Kopf. Relativ sprachlos macht ja der aggressive Wahlkampf des türkischen Präsidenten Tayyip Erdogan.

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Etwas Heißes im Advent

„Nicht alles wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird!“ Mit diesen Worten trösteten sich viele Menschen nach der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA. Und in der Tat:

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Wo ist der liebende Gott?

Die Welt ist aus den Angeln gehoben. Die quälende Frage eines Martin Luthers nach dem liebenden Gott, dem Gott der gnädig ist mit uns Menschen, diese Frage stellen Menschen heute in ganz anderer Weis...

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Tageslosung

So sollst du nun wissen, dass der HERR, dein Gott, allein Gott ist, der treue Gott, der den Bund und die Barmherzigkeit bis ins tausendste Glied hält denen, die ihn lieben und seine Gebote halten.
Jesus betet: Das ist das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.

Wir schreiben das Jahr 1483. Mitten in Europa liegt das kleine Städtchen Eisleben. In Eisleben wird am 10. November Martin Luther geboren. Etwa 6.000 Menschen leben zu jener Zeit hier.

Europa besteht aus vielen kleinen Ländern. Sie werden von Fürsten regiert: jedes Land hat seinen Fürsten. Die großen Städte verwalten sich selber. Länder und Städte gehören zum Reich des Kaisers.
Es ist das 'Heilige Römische Reich Deutscher Nation. Der Kaiser ist der oberste Herr über das ganze Reich. Er trifft sich mit den Fürsten regelmäßig zum Reichstag. Dort werden wichtige Fragen besprochen, die das ganze Reich betreffen: neue Gesetze, Steuern und Kriegszüge. Auch die Kirche ist mächtig. An ihrer Spitze steht der Papst in Rom. Er bestimmt über alles, was in der Kirche geschieht.

Alles scheint geordnet, aber es sind unruhige Zeiten, Zeiten des Umbruchs und Aufbegehrens. In ganz Europa findet man diese Orte des Aufbruchs, Reform von Kirche und Gesellschaft. Im Prinzip ist das nicht neu. Denn die Kirche zu reformieren, sie aus dem Geist des Evangeliums zu erneuern, das ist ein Prinzip von Kirche, von Anfang an. Die Suche nach neuer Gestalt von Kirche wird im Hochmittelalter stärker, die alte Ordnung bröckelt, Neues wird gebraucht.
Die 40-teilige Tafelausstellung „Luther und Europa. Wege der Reformation und der fürstliche Reformator Philipp von Hessen“ des Hessischen Staatsarchivs Marburg zeichnet uns ein lebendiges Bild dieser Europa bis heute prägenden Epoche.

Ab dem kommenden Mittwoch, dem 1. Juni, ist sie für etwas mehr als drei Wochen im Stadtladen des Hanauer Rathauses zu sehen. Aus den Umwälzungen heraus entstand die evangelische Kirche. Von dem Begriff Evangelium – die frohe Botschaft – abgeleitet. Das ist eine fröhliche Kirche, das heißt eine "evangelische" Kirche. So gehören heute mehr als 100 Millionen Menschen zu dieser fröhlichen Kirche (die heutzutage bisweilen leider eher verkopft als fröhlich daherkommt).
Martin Luther wollte keine Extra-Kirche. Aber gegen eine fröhliche Kirche hatte er nichts einzuwenden. Gut sich gerade im Hinblick auf das Luther Jubiläum 2017 daran zu erinnern!

 

Pfarrer Stefan Axmann
Evangelische Stadtkirchengemeinde Hanau