Tageslosung

Er hat ein Gedächtnis gestiftet seiner Wunder, der gnädige und barmherzige HERR.
Der Kelch des Segens, den wir segnen, ist der nicht die Gemeinschaft des Blutes Christi? Das Brot, das wir brechen, ist das nicht die Gemeinschaft des Leibes Christi?

 

 

Vortrag Bischof Prof. Dr. Martin Hein
Die Bedeutung der Hanauer Union für die Entwicklung der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck
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Dienstag, 22. Mai 2018, 19.30 Uhr
Alte Johanneskirche
Johanneskirchplatz 1
63450 Hanau

Als 1817 die ersten Unionen von „lutherischen» und „reformierten“ Kirchengebieten auf den Weg gebracht wurden, sollten sie die konfessionelle Spaltung überwinden. Tatsächlich aber entstand faktisch eine dritte Konfessionsbezeichnung: «uniert».
Auf dem Gebiet der heutigen Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck gab es daher im 19. Jahrhundert drei konfessionell unterschiedene „Kirchengemeinschaften“. Und doch ist die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck mehr als nur die Summe dieser ehemals konfessionell getrennten Territorien. Sie versteht sich vielmehr als „in der Vielfalt der überlieferten Bekenntnisse der Reformation zu einer Kirche zusammengewachsen“ (Präambel der Grundordnung). Die Konfessionsbezeichnung dieser Landeskirche lautet ebenso schlicht wie zutreffend „evangelisch“. Wie es dazu gekommen ist, soll der Vortrag erläutern - und dabei zugleich danach fragen, welche Rolle das bis heute spielt.

Referent:
Prof. Dr. Martin Hein, Bischof der
Evangelischen Kirche von
Kurhessen-Waldeck